Vergleich

    FDM vs SLA – welches 3D-Druckverfahren brauchst du?

    Kurz gesagt

    Kurz gesagt: FDM ist die richtige Wahl für belastbare Funktionsteile, grössere Bauteile und günstige Prototypen. SLA/Resin gewinnt bei feinsten Details und glatten Oberflächen, ist aber spröder und weniger temperaturbeständig. Belastung entscheidet für FDM, Optik für SLA.

    Entscheidungshilfe

    • Teil wird belastet → FDM
    • Teil wird gesehen → SLA
    • Teil ist grösser als eine Handfläche → FDM
    • Teil hat Details unter 1 mm → SLA
    • Teil wird warm oder liegt draussen → FDM (ABS/ASA)

    Kombination ist möglich

    Bei mehrteiligen Projekten drucken wir belastete Komponenten in FDM und Sichtteile in Resin. Lade einfach alle Dateien in einer Anfrage hoch – wir schlagen pro Teil das passende Verfahren vor.

    Was bedeutet das für die Oberfläche?

    FDM-Teile zeigen je nach Schichthöhe feine Linien – bei der Qualitätsstufe „Fein“ kaum sichtbar, bei „Draft“ deutlich. Resin-Teile kommen praktisch schichtfrei aus der Produktion und eignen sich direkt als Lackiergrundlage. Wenn ein FDM-Teil glatt aussehen soll, ist Nachbearbeitung (schleifen, füllern, lackieren) nötig – dabei helfen ABS/ASA, weil sie sich gut bearbeiten lassen.

    Vergleich auf einen Blick

    KriteriumFDMSLA / Resin
    Festigkeithoch, zähhart, aber spröde
    Detailauflösunggutsehr hoch
    OberflächeSchichten sichtbarglatt
    Bauteilgrösseauch grössere Teileeher klein
    Temperaturbeständigkeitbis ca. 100 °C (ASA)gering
    Kosten bei Volumengünstigerhöher
    Typische AnwendungFunktionsteile, ErsatzteileMiniaturen, Sichtteile

    Häufige Fragen

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